| Malen...
hatte schon immer einen Platz in meinem Leben, im Laufe der Jahre mit verschiedenen Gesichtern. In der Lebensmitte hatte ich viel Raum und Zeit zum Malen. In der Malklasse einer privaten Kunstschule lernte ich vieles und ernsthaftes über das Malen. Schon damals war meine Verbindung zu meinen Bildern so anders als die meiner MitschülerInnen. Mir lag so wenig daran, nach der Fertigstellung ein Bild zu haben, das ich nach Hause trage oder in Ausstellungen präsentiere. Mein Mal-Motor war das Gefühl des Beseelt-Seins im Tun, das Sich-Verlieren und Zu-Sich-Finden in dem Prozess der Bildentstehung. |
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| So kam es, dass sich bemaltes Papier und bemalte Leinwände ansammelten und ich mich bei ihrem Anblick mehr und mehr nach dem Sinn fragte. Ich hörte mit dem Malen auf.
Offen für Neues kamen das Trommeln und das Singen in besonderer Weise in mein Leben. Und beides zeigte mir, wie befreiend und heilend es sein kann, in das Tun spontan und frei von Absicht und Bewertung einzutauchen und dabei Lebensfreude neu zu entdecken. |
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| Im Ausdrucksmalen begegnete ich einer Methode, die mich meinen inneren Bildern und damit mir selber nahe bringt. Es wuchs der Wunsch, anderen diese Malweise zu vermitteln. Durch die Ausbildung zur Malleiterin im Ausdrucksmalen bei Laurence Fotheringham habe ich mir diesen Wunsch erfüllt und beginne, einen Malraum einzurichten und Ausdrucksmalkurse und –workshops anzubieten. Mehr Informationen zu diesem Angebot gibt es unter www.mal-raum.de oder www.ausdrucksmalen-hamburg.de . Bestärkt von dem tiefen Wissen, dass in den ur-eigenen inneren kreativen Räumen heilende Lebensfreude wohnt, mache ich mich auf den Weg. |
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